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Das Aus für Lycos Europe
Schwerer Schlag für Lycos Europe: Weil ein Verkauf als Ganzes nicht geglückt ist, wird das Unternehmen nun doch in seine Einzelteile zerlegt. Lycos-Chef Christoph Mohn kann sein ewig währendes Versprechen, im kommenden Jahr bestimmt schwarze Zahlen zu schreiben, nicht mehr wahr machen. Die Geschäftsbereiche Domain, Shopping und dänische Portalaktivitäten werden verkauft, die Portal- und Webhosting-Aktivitäten komplett eingestellt. Laut Branchendienstes Kress.de verlieren 500 von 700 Mitarbeitern ihren Job, allein in Gütersloh sind 230 Mitarbeiter von der Kündigungswelle betroffen.
Bertelsmann-Stiftung aktualisiert Wegweiser Kommune
Unter “wegweiser-kommune” können dort ab sofort neue Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5000 Einwohnern abgerufen werden, das sind knapp 3000 Gemeinden. Für einzelne Kommunen lässt sich die allgemeine Bevölkerungsentwicklung nach Geschlecht und Alter aufgeschlüsselt bis ins Jahr 2025 aufrufen. Diese Zahlen lassen sich mit anderen Kommunen vergleichen und in interaktiven Grafiken beispielsweise als Bevölkerungspyramide ausgeben. Im Unterschied zur Vorausberechnung aus dem Jahr 2003, die bisher im “Wegweiser Kommune” zur Verfügung stand, sind die neuen Berechnungen auf Grundlage einer Datenbasis zum 31. Dezember 2006 durchgeführt worden. Diese ermöglichen gegenwärtige Trends und Entwicklungen insbesondere bei den Wanderungsbewegungen zu berücksichtigen. Das Ergebnis: Deutschland altert rapide. Bis 2025 steigt die Zahl der über 80-Jährigen um 70 Prozent. Während 2006 jeder zweite Bundesbürger jünger als 42 Jahre war, wird demnach bis 2025 die Hälfte der Bevölkerung älter als 47 Jahre sein, im Osten sogar älter als 53. In der Wirtschaft werden die Belegschaften laut der Prognose immer älter. Die Gruppe der älteren potenziell Erwerbstätigen (45 bis 64 Jahre) nimmt bis 2025 um 1,4 Millionen Menschen zu, gleichzeitig sinkt die Zahl der Jüngeren (25 bis 44 Jahre) um 3,7 Millionen. Immer stärker wird auch der Trend zum Umzug vom Land in die Stadt.
Bessere Bekämpfung von Internetkriminalität
Die EU-Minister haben eine neue Strategie entworfen, um Internetdelikte zu bekämpfen. Strafverfolger und “privater Sektor” sollen hierbei zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Zu den Maßnahmen, bei denen sich Ermittler und Unternehmen unterstützen sollen, zählen die EU-Politiker die Überwachung des Internetverkehrs, den Einsatz europäischer Strafverfolgungsteams sowie europaweite Onlinedurchsuchungen. Des Weiteren soll eine “Warnplattform als Sammelstelle für Berichte über in den EU-Mitgliedstaaten begangene Internetdelikte” eingerichtet werden. 300.000 Euro will die Komission dafür bereitstellen. Internetkriminalität stelle eine wachsende Bedrohung für die EU-Bürger dar, begründeten die EU-Minister ihre Initiative. Dazu gehörten Datendiebstahl, Spam, Identitätsdiebstahl und Kinderpornografie.
Affiliate Betrug auch in Deutschland ein Thema
Wolfgang Bscheid, Chef der Online Agentur Mediascale, alarmiert die E-Commerce Branche: “Wir haben Kunden, bei denen schon mal bis zu 90 Prozent des Traffics, der über Affiliate Marketing generiert wird, verdächtig maschinengeneriert aussieht.“ Folgen dieser illegal abgerechneten Provisionen wären unnötig hohe Kosten für Serverparks, sowie ungerechtfertigt ausgegebene Marketingbudgets. Thomas Eisinger vom Performance-Marketing-Spezialisten Explido aus Augsburg geht von einem Missverständnis aus. Laut Eisinger gebe es Trackingtechniken, bei denen praktisch alle Klicks wie maschinelle Klicks aussehen, ohne dass dem tatsächlich so ist. Auch die Affiliate-Netzwerke wiegeln ab. Spätestens seit der Formulierung eines “Code of Conduct“ seitens des BVDW, den Affiliate-Anbieter wie Affilinet, TradeDoubler oder Commission Junction unterzeichnet haben, sei das Thema Traffic-Qualitätssicherung für alle Affiliate-Netzwerke ein ausgesprochen wichtiges Thema.
United Internet schreibt rote Zahlen
United Internet muss im dritten Quartal einen Verlust von 103,8 Millionen Euro verschmerzen. Grund waren die fallenden Kurse der Beteiligungen an Freenet und Drillisch. In der Zeit zwischen Juli und September schrieb United Internet rote Zahlen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Gewinn von 37,6 Millionen Euro unter den Bilanzen. Firmenchef Ralph Dommermuth beklagte einen “Abschwung des Onlinewerbemarktes im dritten Quartal” gepaart mit hohem “Margendruck insbesondere im Bereich der Displaywerbung”. Im Onlinemarketing hätten sich die Budgetkürzungen der Werbetreibenden sowie der Margendruck deutlich sichtbar auf Umsatz und Ergebnis ausgewirkt, sagte Dommermuth. Der Vorstand senkte aufgrund dieser Entwicklungen erneut die Ziele für das Gesamtjahr 2008. Bereits im August hatte die Firmenleitung die Vorgaben reduzieren müssen. Der Umsatz wird voraussichtlich um 11,6 Prozent zulegen. Enttäuschend zu dem zuerst angepeilten Plus von 16 Prozent.
Das iPhone speichert private Daten über Screenshots
Wussten sie schon, dass das Apple iPhone 3G beim Wechsel zu einem anderen Programm stets den aktuellen Bildschirm abfotografiert? Diese Screenshots werden zwar nicht gespeichert, können aber laut iPhone-Fachmann J. Zdziarski wiederhergestellt werden. Der Screenshot wird vom Apple iPhone erstellt, um den so genannten Überblendeffekt zu gewährleisten. Dieser verkleinert das “alte” Programmfenster und lässt es verschwinden. Der iPhone-Besitzer muss sich also womöglich davor in Acht nehmen, dass Dritte seine privaten Daten (z.b. SMS) missbrauchen. Das Erstellen der Screenshots kann vom iPhone-Benutzer leider nicht unterbunden werden.
Palms Treo Pro weist Ähnlichkeiten mit iPod auf
Seit kurzem arbeitet der Macher von Apples iPod, Jon Rubinstein, für Palm und so ist es nicht verwunderlich, dass das Neue von Palm einen Hauch vom Apple Design mit sich bringt. Der Treo Pro zeigt mit seinem Klavierlackierdesign und den abgerundeten Ecken gewisse Ähnlichkeit zum iPhone auf. Geradezu zierlich wirkt der Treo Pro mit seinen Maßen von 114x60x14,8mm und 133 Gramm inklusive Akku, und liegt dadurch auch beim Telefonieren extrem gut in der Hand. Der Touchscreen ist im Vergleich zur Konkurrenz etwas spärlich ausgefallen und bietet neben einer Auflösung von 320×320 Pixeln bis zu 65.536 Farben. Mit seinen 45x45mm ist das Disply relativ klein und bietet wenig Bildfläche. Dafür kann die Bedienung komplett mit einer Hand erfolgen und ist sofort erreichbar. Der Fünf-Wege-Navigator befindet sich unter dem Display und ermöglicht den direkten Zugang zum Windows-Mobile-Menü und in die Nachrichtenzentrale des Smartphones von Palm. Die QWERTZ Tastatur des Treo Pro weist jedoch im Vergleich zu früheren Palm-Modellen nicht mehr den gleichen Tippkomfort auf. Das flache Design geht deutlich zu Lasten der Funktion. Geblieben ist die Wechselmöglichkeit zwischen Klingelmodus und Vibrationsalarm sowie das Aktivieren des WLAN-Moduls per Knopfdruck.
T-Mobile Kunden dürfen Skype-Version für PDA nicht benutzen
Wussten sie schon, dass man als Kunde von T-Mobile mit einem iPhone-Tarif beispielsweise die Chat-Programme AIM oder Skype auf seinem PDA bzw. PPC nicht benutzen darf!?
Jedem ist klar, dass man mit Voice over IP günstig über das Internet telefonieren kann. Dies sehen die Mobilfunkbetreiber jedoch nicht gerne, denn das Internettelefonieren bei Anbietern wie Sipgate oder Skype steht sozusagen in Konkurrenz zum Mobiltelefonieren. Daher sind diese Nutzungsvarianten, auch wenn sich viele PPC bzw. PDA User davon nicht abschrecken lassen, in keinem Mobilfunkvertrag gestattet. Viele Leute verwenden den PDA Client fring zum Beispiel zum Chatten. Dieser läuft sogar auf iPhones. T-Mobile preist auf der Homepage zwar einen Internetzugang mit Flatrate an, weist jedoch darauf hin, dass VoIP, Instant Messaging oder IPVPN nicht beeinhaltet sind.
Die rechtliche Folge war, dass T-Mobile seine Angebote nicht mehr als “freien Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate” bezeichnen darf (Irreführung). Dies legte das Landgericht Hamburg fest. Die Frage ist nur, ob man diese Dienste mit einem PDA nicht etwa mit einem WLAN nutzen darf?
iPhone Firmware 2.0.2 Update veröffentlicht
Apple`s neues Update korrigiert Fehler, welche wird seitens Apple jedoch nicht verraten. Wie schon beim 1. Update der iPhone-Firmware 2.0 ist über Funktionserweiterungen nichts bekannt. Die Version 2.0.2 kann für das iPhone als auch fuer den iPod touch genutzt werden und ist ausschließlich über iTunes verfübar.
Quelle: Golem.Ticker